, Roth Marc

Saisonbericht der Swiss Enduro Series (SES) von Maceo Strebel

1. Saison an der Swiss Enduro Series (SES)

Nachdem Maceo im letzten Jahr bei einem Enduro-Rennen zugeschaut hat, war für ihn klar, in dieser Saison will er an der Swiss Enduro Series, kurz SES, starten. Da wir ja bekanntlich nicht in den Bergen wohnen und er im Frühling noch in anderen Sportarten Wettkämpfe absolvierte, fiel die Vorbereitung relativ kurz aus.

Im Juli ging es los. Obwohl es eine Schweizer Serie ist, fand das erste Rennen in Piana di Vigezzo, Italien statt. Ganz nach italienischer Manier war die Organisation etwas chaotisch. Der Trainingstag am Samstag konnte mit 3 ½ Stunden Verspätung dann aber doch noch starten. Am Sonntag lief es dann auch schon etwas besser, auch Maceo startete gut ins Rennen. Bei der zweiten Stage hatte er aber leider einen Defekt, welchen ihn ziemlich viel Zeit kostete. Völlig gefrustet, wollte er die letzte kurze Stage dann nicht mehr absolvieren, obwohl er damit noch hätte Serienpunkte sammeln können.

Zwei Wochen später ging es bei strahlend blauem Himmel in Airolo weiter. Es war heiss und wir durften an der prallen Sonne die Bikes eine schwarze Skipiste hochstossen. Dafür folgte danach eine lange interessante Stage, fast bis ins Tal.

Nur gerade eine Woche später ging es weiter mit dem Rennen in Flims/Laax. Der Trainingstag lief sehr gut und es reichte sogar, um danach noch einen Sprung in den Caumasee zu machen. Am Renntag machte der sogenannte „Klemm-Express“ (eigentlich Flemm-Express) seinem Namen wieder alle Ehre und liess die Fahrer wortwörtlich im Regen stehen. Maceo konnte an diesem Rennen seine gesteckten Ziele: kein Defekt, kein Sturz, kein letzter Platz, erreichen.

Das letzte Rennen fand in der Aletsch-Arena/Bellwald statt. Das Besondere daran war, dass die SES Fahrer auf der gleichen Strecke fahren durften, wie einen Tag später, die WM Teilnehmer. Der Kategorie U15 hatte man aber nur Stage 3 und 4 zugetraut, was für die Teens weniger erfreulich war. Aber auch diese Strecken waren nicht ohne, vor allem der Schlusssprung hatte es in sich. Für Maceo reichte es an diesem Tag leider nur für den letzten Platz.

Schlussendlich sind wir aber froh, dass er ohne Verletzung durch die Saison gekommen ist und freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn es wieder heisst: Risky lines & party times!